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Umgang mit Telekommunikations- und Speichermedien

Auf dem gesamten Schulgelände sind Mobilfunktelefone sowie sonstige digitale Telekommunikations- und Speichermedien (MP3-Player, iPod etc.), die nicht zu Unterrichtszwecken verwendet werden, auszuschalten und in Taschen aufzubewahren. Eine Benutzung ist ausnahmsweise dann zulässig, wenn dies in dringenden Fällen der Nothilfe erforderlich ist. Grundsätzlich können das Elternhaus oder Verwandte im Ausnahmefall über das Sekretariat erreicht werden.

Eine Zuwiderhandlung bei Leistungsmessungen (Tests, Klassenarbeiten, Klausuren etc.) kann in begründeten Fällen als Täuschungshandlung geahndet und mit der Note 6 bzw. 0 NP bewertet werden; in Abiturprüfungen führt dies i. d. R. zur Nichtzuerkennung der allgemeinen Hochschulreife (vgl. § 28 Abs. 1 und Abs. 3 Satz 1 NGVO).

Wer Bild-, Ton- oder Videoaufnahmen von anderen Personen ohne deren schriftliche Einwilligung macht oder sogar veröffentlicht, macht sich strafbar, da Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Dies kann neben schulischen Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen insbesondere zivil- und strafrechtliche Maßnahmen nach sich ziehen. Schüler und deren Eltern sind für die Verwendung von Handys und entsprechender Geräte sowie die gespeicherten Inhalte verantwortlich.

 

Ausnahmen

In der großen Pause, der Mittagspause und in Freistunden können die Geräte unter Berücksichtigung der allgemeinen Höflichkeitsregeln (kein lautstarkes Telefonieren, keine lautstarke Musik), genutzt werden, sofern dadurch nicht Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Die gesetzlichen Regelungen (keine Gewaltvideos, keine Pornografie, kein Mobbing etc.) sind in jedem Fall einzuhalten.

Weitere Ausnahmeregelungen können die unterrichtenden Lehrer oder die Schulleitung im Bedarfsfall treffen.

 

Konsequenzen

Bei Verstößen im Unterricht erfolgt der Einzug des Gerätes für die Dauer dieses Unterrichts (die Lehrkraft händigt das Gerät nach dem Unterricht dem Schüler wieder aus). Bei jedem Verstoß wird der Klassenlehrer über den blauen Zettel informiert.

In wiederholten oder schwerwiegenden Fällen und bei (Verdacht auf) Verstößen gegen Strafgesetze oder bei Täuschungsversuchen kann das Gerät zur erforderlichen Sachverhaltsaufklärung und Rechtsverfolgung länger eingezogen oder den Strafverfolgungsbehörden ausgehändigt werden.

Bei Verstößen in den 5-Minuten-Pausen wird das Handy nicht einbehalten, der Klassenlehrer wird davon in Kenntnis gesetzt (blauer Zettel).

Bei wiederholten Verstößen werden vom Klassen- oder Fachlehrer weitere pädagogische Maßnahmen getroffen, die Schulleitung kann darüber hinaus mit Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach § 90 Schulgesetz reagieren.

 

ISE, Stand 26.10.2015