16. Oktober 2016

Naturwissenschaft und Technik in Theorie und Praxis: Junior Ingenieur Akademie (JIA) am Högy

Wie kann man Jugendliche stärker für Naturwissenschaft und Technik begeistern und sie dabei zugleich in ihrer Berufswahl- und Studienorientierung unterstützen? Ein weiteres attraktives Angebot hierfür gibt es in diesem Schuljahr erstmals am Hölderlin-Gymnasium: die Junior Ingenieur Akademie (JIA).

15 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 nehmen an der JIA teil und werden in zwei Semestern in einzelnen Modulen spannende Einblicke in verschiedene Berufs- und Studienmöglichkeiten im naturwissenschaftlich-technischen Bereich gewinnen. Neben theoretischen und praktischen Übungen und Projekten eröffnet sich den Jugendlichen damit auch die Chance, Kontakte zu betrieblichen Fachkräften von Unternehmen in der Umgebung sowie zu Professoren an der Hochschule Heilbronn zu knüpfen. Von schulischer Seite aus betreut wird die JIA im Laufe des Schuljahres von Abteilungsleiterin Martina Schnermann.

Bei der Auftaktveranstaltung in der Aula der Schule erläuterte JIA-Leiter Klaus Jaißle den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern das Konzept und den Ablauf der Junior Ingenieur Akademie im Schuljahr 2016/17. Im Anschluss daran stellten JIA-Kooperationspartner dem Publikum vor, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Einzelnen erwartet: So wird beispielsweise an der Hochschule Heilbronn ein Roboter gebaut und programmiert, während bei der Firma Schunk der Weg von der Idee zum Produkt sowie die Herausforderung der zunehmenden innerbetrieblichen Vernetzung – Stichwort „Industrie 4.0“ – Themen sein werden. Daneben stehen unter anderem Betriebsbesichtigungen, Softwareschulungen und Teambildungsaufgaben auf dem Programm. Neben der Hochschule Heilbronn und Schunk sind auch die Agentur für Arbeit in Heilbronn, die Firma Vögele in Lauffen und die Hohenstein-Institute in Bönnigheim Kooperationspartner der JIA am Högy.

Alles in allem erwartet die Schülerinnen und Schüler ein ereignisreiches Jahr mit einem vielfältigen Blick über den schulischen Tellerrand hinaus – und hoffentlich jeder Menge Begeisterung und Freude an Naturwissenschaft und Technik.

 

Benjamin Gerig