01. Dezember 2016

Eine Woche in einem eigenen Staat leben und arbeiten?

Diese Vorstellung soll am Ende dieses Schuljahres am Hölderlin-Gymnasium Realität werden. Na ja, zumindest so ähnlich: Das Projekt „Schule als Staat“ soll für knapp eine Woche einen eigenen Staat namens Kölzhofen simulieren. Dort soll jeder Schüler und Lehrer einen Beruf ausüben, Geld verdienen und dieses auch wieder ausgeben. So in der Theorie...

Dieses Projekt erfordert natürlich eine lange Planungszeit, welche schon in vollem Gange ist. Dieser Artikel soll unsere bisherigen Ergebnisse, Ideen und Wünsche vorstellen und einen kleinen Vorgeschmack bieten. Unser Planungsteam hat in mehreren Treffen schon eine Verfassung ausgearbeitet und diese auch zum Lesen ausgehängt. Derweilen hat unsere gesamte Schule schon über den oben genannten Namen des Staates abgestimmt.

Für die Versorgung des Staates mit Nahrungsmitteln wird es ein zentrales Lager geben, an dem sich jeder seine Waren, die er für sein Unternehmen benötigt, am Vortag bestellen kann. Diese Unternehmen werden noch vor Beginn des eigentlichen Projekts von Lehrern wie Schülern gegründet. Unternehmen können nicht alleine geführt werden, deshalb kann jedes Unternehmen Arbeiter einstellen oder auch bei Fehlverhalten oder Ähnlichem wieder entlassen. Jeder, der keinen Arbeitsplatz findet, muss sich an der Jobbörse melden und wird dann an ein Unternehmen vermittelt.

Das politische Gerüst des Staates wird eine Demokratie sein, somit werden sich im Vorfeld der Projekttage im Juli Parteien gründen, um bei einer Wahl kandidieren zu können. Das gewählte Staatsoberhaupt wird dann pünktlich sein Amt antreten können. Um über das Geschehen während des Projektes informiert zu sein, wird es Medienstationen geben, an denen man sich die aktuellen News anschauen kann. Zudem wird es eine oder mehrere Zeitungen geben und es soll auch täglich eine Nachrichtensendung im Stile der „Tagesschau“ gesendet werden.

Moritz Hartmann