Austausch 2011


Der Kennenlern-Abend
Der erste gemeinsame Abend mit unseren Engländern begann am 3.03.2010 um 18:00 Uhr. Wir saßen alle in einem Gruppenraum und aßen, tranken und unterhielten uns erst einmal. Da die Lehrer ein paar Spiele vorbereitet hatten, blieb uns nicht lange Zeit zum Essen.
Mit dem ersten Spiel sollten wir uns ein bisschen näherkommen und so die anfängliche Schüchternheit verlieren. Jedem wurde eine Spielkarte gezeigt - entweder Karo, Herz, Schippe oder Kreuz. Bei dem Aufruf der entsprechenden Karte musste jeder einen Platz weiterrutschen. Saß jedoch jemand auf seinem Schoß konnte dieser nicht weiterrutschen, weshalb viele nicht einmal eine halbe Runde im Stuhlkreis schafften, denn gewonnen hatte erst der jenige, der es geschafft hatte um den ganzen Stuhlkreis zu wandern. Danach spielten wir noch ein Spiel mit Salzstangen und das " Blinzelspiel ", manche spielten aber auch noch Tischkicker oder unterhielten sich. Gegen 20:00 Uhr half jeder noch mit beim Aufräumen und dann durften wir unsere Engländer nach Hause bringen, denn sie waren von der langen Reise sehr erschöpft. So endete der erste Tag mit unseren Engländern, der bereits eine Woche voller Spaß versprach.
von Lena Joos & Clara Waldenberger & Verena Prescurea
Experimenta
Am 2. Tag des Englandaustauschs fuhren wir nach 4 Stunden Unterricht mit dem Zug zur Experimenta in Heilbronn. Dort gab es viel zu entdecken, schon am Eingang lenkte ein Gewirr aus Rohren durch das Kugeln rollten unsere Blicke auf sich. Nachdem dann jeder seine Eintrittskarte bekommen hatte, erfuhren wir durch ein Einführungsvideo (welches nur auf Deutsch vorhanden war), dass das Gebäude in vier Stockwerke eingeteilt ist: dem Spielwerk, dem Kommunikationswerk, dem Energiewerk und dem Technikwerk. Da wir nicht sehr viel Zeit hatten, legten wir sofort in kleinen Gruppen mit der Besichtigung los. An jeder Ecke gab es etwas zu sehen und überall gab es Aufgaben zu lösen, deren Ergebnisse auf der Eintrittskarte gespeichert wurden. Nach dem letzten Werk kam die Auswertung der Aufgaben. Dadurch konnte man ermitteln was man für Talente/Stärken hat. Danach gingen wir noch zum Del Arte um nach dem anstrengenden Tag noch ein Eis zu essen. Als alle ihr Eis gekauft hatten gingen wir zum Bahnhof und fuhren mit dem nächsten Zug zurück nach Lauffen.
von Laura Sommer & Steffen Hönig & Chiara Schepke Mike Spahr
Heidelberg
Am 5.März 2010 haben wir uns um 8.00 Uhr am Lauffener Bahnhof getroffen. Mit dem Zug sind wir dann nach Heidelberg gefahren. Dort angekommen, sind wir mit dem Bus zum Universitätsplatz gefahren. Dann haben wir eine 1 ½-stündige Stadtführung gemacht, die englischen Austauschschüler bekamen die Führung auf Englisch und die Deutschen auf Deutsch. Wir haben dabei viel über Heidelberg und die Universität, die eine der ältesten in Deutschland ist, gelernt.
Nachdem wir uns wieder mit unseren Austauschpartnern getroffen haben, durften wir noch ein paar Stunden in Heidelberg shoppen gehen.
Mit vielen Tüten und Souvenirs stiegen wir dann um 16.00 Uhr in den Bus und fuhren zum Bahnhof.
Endlich wieder in Lauffen wurden alle abgeholt. Am Abend sind einige noch zum Eishockeyspiel nach Heilbronn gegangen.
Es war wieder mal ein schöner Tag mit unseren Austauschpartnern.
Von Rebekka Haug & Gina Marquardt & Jasmin Unterweger & Pia Eickmeier & Sina Neutz
DIEN S TAG, 9.März 2010
I C ESKATING
H EILBRONN
KA L T
H I NFALLEN
T RÄNEN
AUFS T EHEN
S PASS
S C HNELL
HANDSC H UHE
L U STIG
ERSC H ÖPFT
L ACHEN
DEL A RTE
H U NGER
AU F
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ABSCHLUSSABE N D
Für nähere Informationen aus dem Jahr 2009 bitte hier oder oben auf 2009 klicken.

Southam College
Nachdem der Austausch mit unserer Partnerschule in Rotherham, GB, nach 25-jähriger erfolgreicher Zusammenarbeit leider nicht mehr durchgeführt werden konnte, wurde 2007 eine neue Schulpartnerschaft mit dem Southam College, GB, initiiert.
Southam ist ein altes Marktstädtchen mit etwas mehr als 7000 Einwohnern und liegt in einer ländlichen Gegend in Warwickshire, Mittelengland, ca. 60 km südlich von Birmingham. Das College am Ort verzeichnet derzeit ca. 1200 Schülerinnen und Schüler zwischen 11 und 18 Jahren aus Southam und den umliegenden Dörfern. Mit der Deutschlehrerin vor Ort, Miss Anna Patullo, bestehen seit über 10 Jahren persönliche Kontakte.
Ein Durchgang beim Schüleraustausch orientiert sich am Kalenderjahr, das heißt die Begegnungen in England und Deutschland finden in zwei unterschiedlichen Schuljahren, aber in einem Kalenderjahr statt. So verbringen unsere Gäste aus England im Februar / März eine Woche in Lauffen, die Lauffener Schülerinnen und Schüler statten ihren Rückbesuch eine Woche im Oktober / November des selben Jahres ab. Bei beiden Aufenthalten nehmen die Schülerinnen und Schüler sowohl am Unterricht als auch an außerunterrichtlichen Aktivitäten und Ausflügen teil. Die Gestaltung der Wochenenden obliegt den Gastfamilien.
Was die Kosten betrifft, so kommen die jeweils reisenden Schülerinnen und Schüler für die entstehenden Flug- und Fahrtkosten zur Gastschule auf. Vor Ort werden Eintrittsgelder und weitere Fahrtkosten von den Gastfamilien übernommen. Zur Unterstützung wird stets versucht, zur Verfügung stehende Fonds und finanzielle Hilfen auszuschöpfen, insbesondere für bedürftige Familien. Da die Reisekosten von den Öl- und Energiekosten abhängen, unterliegen sie gewissen Schwankungen. Die Erfahrungen haben bisher gezeigt, dass für unsere deutschen Familien etwa Kosten in Höhe von 200 Euro für beide Aufenthalte (in Lauffen und Southam) entstehen. Hinzu kommen dabei noch Kosten, welche bei der individuellen Wochenendgestaltung der Familien entstehen.
Die Ziele eines Austausches sind vielseitig. Neben dem sprachlichen Fortschritt darf der Aspekt der Persönlichkeitsentwicklung nicht unterschätzt werden. Junge Leute stellen sich der Herausforderung, sich in einem fremden Land in einer fremden Familie zurecht zu finden und in einer Fremdsprache zu kommunizieren. Ein Ziel von unserer Seite als Organisatoren ist es, möglichst adäquate Partner als Grundlage für lang anhaltende Freundschaften zu finden. Eine wiederholte Teilnahme am Austausch ist dann möglich, wenn sich die englischen Partnerschüler dazu entschließen, Deutsch in den folgenden Schuljahren weiterhin als Unterrichtsfach zu wählen.
